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rund ums Thema Mobilfunk

Mobilfunk und 5G - Fakten, Fortschritt & Gefahren

 

 

Der Begriff Mobilfunk bezeichnet meist eine Funkverbindung zwischen einem beweglichen, also mobilen, und einem standortgebundenem Gerät. In erster Linie meint man die Verbindung zwischen einem Handy und der Mobilfunkantenne. Aber auch die Verbindung zwischen Laptop und WLAN-Router ist eine mobile Funkverbindung.

Wir Menschen können die Strahlung von Mobilfunkantennen nicht sehen oder hören. Die elektrische Stärke der Strahlung ist jedoch mit einem Messgerät in Volt pro Meter (V/m) messbar. Grundsätzlich gilt: Je weiter entfernt von der Antenne (Gerät), umso geringer ist die Strahlungsintensität.

5G-Mobilfunk

Mit 5G bezeichnen die Mobilfunkbetreiber die fünfte Generation des Mobilfunks. Damit werden grosse Datenpakete über Funkverbindungen mit dem Nutzer ausgetauscht. In der Werbung versprechen die Betreiber extrem viel schnelleres Internet über das Mobilfunknetz. Dazu benötigen sie neuartige Antennen: die adaptiven Antennen. Diese können eine schmalere Strahlenkeule formen als bisherige Antennen und in die Nutzer-Richtung schwenken. Wenn jemand ein 5G-Smartphone nutzt, strahlt die Antenne genau in seine Richtung. In einer solchen Strahlenkeule kann das 5G-Smartphone zwar schneller Daten herunterladen als bisher, allerdings steigt die Strahlenbelastung damit auch sehr stark an. Jede Person, jedes Tier und jede Pflanze zwischen Antenne und Nutzer wird nun ebenfalls der gebündelten, erhöhten Strahlung ausgesetzt. Die Strahlenbelastung kann innert Millisekunden sehr stark schwanken (Pulsation). Diese beiden Faktoren (Strahlenstärke und Pulsation) verstärken die negativen biologischen Effekte von Funkstrahlung auf die Gesundheit.

Fortschritt, nur für wen? Internet der Dinge (IoT)

Das Schweizer Mobilfunknetz ist heute weltweit eines der dichtesten. Mit Videokonsum wächst die vermittelte Datenmenge stark an. Ein Drittel aller Videos beinhalten pornografische Bilder. Die 15- bis 25-jährigen Nutzer sind mit Abstand die grössten Daten-Konsumenten, speziell Abends zwischen 21.00 und 23.00 Uhr.

 

Mit der 5G-Technologie würde das Internet der Dinge Einzug halten. Das bedeutet eine Million strahlende 5G-Geräte pro Quadratkilometer. Die Elektrosmog-Belastung nähme damit massiv zu, mit gesundheitlichen Folgen für Mensch und Umwelt, die wir heute nicht abschätzen können. Für selbstfahrende Autos braucht es laut ETH kein 5G.

 

Die durch 5G wachsenden Gesundheitskosten müssten von der Allgemeinheit über die Krankenkassenprämien übernommen werden. Keine Versicherung übernimmt die Haftung für mögliche Gesundheitsschäden.

 

Digitale Überwachung: 5G beschelunigt die Vernetzung und Überwachung der Gesellschaft und verringert die Privatsphäre durch Sammeln von immensen Datenmengen.

 

Der Bund und die Telekombranche planen für den 5G-Ausbau 20‘000 – 40’000 neue Antennen in der Schweiz aufzustellen. Tausende 5G-Satelliten werden in den Weltraum geschossen, um Bereiche der Erde zu bestrahlen, die von den Bodenantennen nicht erreicht werden. Mit unklarer Auswirkung auf die natürliche Elektrizität der Atmosphäre.

 

 

 

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Auswirkungen auf Gesundheit & Umwelt

Mehr als 1‘500 Studien zeigen biologische Einflüsse. Solche Einflüsse existieren weit unterhalb unserer Grenzwerte, häufig als medizinische Langzeit-Folgen. Die früher geläufige Aussage, Schädigung sei nur durch Körpererwärmung (thermisch) möglich, musste inzwischen als unhaltbar relativiert werden.

«Die Beweislage ist überwältigend, dass elektromagnetische Strahlen gentoxisch sind, dass sie zelluläre Ionen, Neurotransmitter und Neurohormone verändern, mit den Hirn- und Herzsignalen interferieren und Krebs erzeugen.» Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln University Neuseeland.

 

Klimakiller und Ressourcenvernichtung

Laut dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU, Deutschland) werde der unregulierte digitale Umbau der Gesellschaft die Klima- und Umweltkrise beschleunigen und die planetarischen Leitplanken durchbrechen.

Wenn wir nicht handeln, wird die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) bis 2030 nach konservativer Prognose einen Stromverbrauch haben, der der Produktion von 1‘000 Kraftwerken in der Grösse vom Kernkraftwerk Gösgen entspricht. Ohne Begrenzungen, wie zB. tiefe Strahlengrenzwerte bei Mobilfunkanlagen wird das Datenvolumen explodieren und die ganze ICT-Infrastruktur massiv ausgebaut. Der dadurch verursachte rasante Anstieg des Stromverbrauchs wird nicht gleichzeitig durch erneuerbare Energien gedeckt werden können. Somit wird es nicht möglich sein, Atom, Gas und Kohlekraftwerke abzulösen.

 

Die Digitalisierung wird zum Strom- und „Klimafresser“. Einige wichtige Kennzahlen: Digitale Anwendungen verursachen bereits heute doppelt so viel CO2 wie der weltweite Flugverkehr. Und 5G braucht 10 x so viel Strom wie dieselbe Datenübertragung übers Glasfaserkabel.

 

75% des Mobilen Datenverkehrs sind Videos und Spiele, viele könnten via Kabel übermittelt werden. Bildauflösungen könnten für Mobilfunk reduziert werden.

 

Zusammen mit einer Aussen– und Innentrennung, könnte der mobile Datenverkehr um ein Vielfaches reduziert werden, sehr viel Energie gespart und schliesslich die Grenzwerte deutlich gesenkt werden, ohne auf Mobilfunk verzichten zu müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tipps zur Reduktion der persönlichen Strahlenbelastung

Goldene Regel, um sich zu schützen
  1. Ausschalten, was zur Zeit nicht gerade gebraucht wird
  2. Verkabeln, soviel und wann immer möglich
  3. Abstand halten, wenn Ausschalten nicht möglich ist
  4. Aufbauen der Resistenz, um die Gesundheit zu stärken

Die kabellosen Übertragungen mittels Funkstrahlung sind fast immer so stark, dass sie problemlos Betonmauern durchdringen. Der menschliche Organismus absorbiert elektromagnetische Strahlung und reagiert darauf. Grenzwerte schützen uns vor Gesundheitsschäden durch thermische Erwärmung, ignorieren jedoch die biologischen Auswirkungen gänzlich.

Handystrahlung minimieren
  • Flugmodus verwenden. Kontrollieren Sie bei iOS in den Einstellungen, ob auch WLAN und Bluetooth wirklich deaktiviert sind.
  • Abstand zum Gerät und anderen Personen (besonders Kindern).
  • Telefonate nur am Kabel. Flugmodus aktivieren und über Kabel und App telefonieren.
  • Mobile Daten aus. Hiermit wird die Strahlenbelastung um mehr als 90% reduziert. Erreichbarkeit per Tel./SMS bleibt erhalten. Einschalten nur zum Abruf von Daten.
Smartphone und Tablet ohne WLAN und Mobilfunk nutzen

WhatsApp, Facebook, SnapChat und Co. ohne Mobilfunk und WLAN ist möglich. Wir empfehlen, mobile Geräte (auch das Handy) wo immer möglich über eine kabelgebundene Verbindung mit dem Internet zu betreiben. Unter www.schutz-vor-strahlung.ch finden Sie eine genaue Anleitung wie das geht (für Zuhause und am Arbeitsplatz).

Grundregeln für WLAN (Home-Office und Home-Schooling ohne WLAN)

Grundsätzlich gelten für den Umgang mit WLAN folgende Empfehlungen:

  • WLAN wenn möglich ganz ausschalten und Daten mittels Kabel übertragen.
  • WLAN nur aktivieren, solange es tatsächlich genutzt wird. Danach
  • WLAN-Router nie in der Nähe von Aufenthaltsplätzen aufstellen.
  • Sendeleistung des Routers nur auf das notwendige Minimum einstellen.
  • Automatische Abschaltung des WLAN z.B. für die Nacht aktivieren.

Links

Folgende Organisationen setzen sich teils schon seit Jahrzehnten für den Schutz vor elektromagnetischen Strahlen und für mehr Transparenz und Rechtstaatlichkeit ein.

 

Hier findet man viele Informationen, Unterlagen und Vorlagen rund ums Thema Mobilfunk und Digitalisierung.

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