IG gesunder Mobilfunk Zurzibiet

 
 

Informationen

 

Die Hauptanliegen drehen sich um die Auswirkung auf unsere Gesundheit und negativen Auwirkungen auf das Klima und das ganze Ökosystem. Unter "Links" finden Sie viele wertvolle Links und Informationen rund ums Thema.


Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch/Tier/Natur

Mehr als 1‘500 Studien zeigen biologische Einflüsse. Solche Einflüsse existieren weit unterhalb unserer Grenzwerte, häufig als medizinische Langzeit-Folgen. Die früher geläufige Aussage, Schädigung sei nur durch Körpererwärmung (thermisch) möglich, musste inzwischen als unhaltbar relativiert werden. Ferner werden Schäden auch bei Weidevieh, Insekten, Vögeln und Bäumen verzeichnet. Die WHO hat Mobilfunkstrahlung bereits 2011 in die Kategorie 2b - potentiell krebserregend - eingestuft. Elektrohypersensibilität ist bereits als Krankheitsbild bei der WHO gelistet und nimmt rapide zu.

Unsere Grenzwerte entstammen den Richtlinien eines privaten Vereins ICNIRP, sind seit 1998 unverändert und beziehen sich ausschließlich auf Studien über thermische Veränderungen an totem Gewebe. Erkenntnisse über athermische Einflüsse und Folgen aus der Überlagerung unterschiedlichen Strahlungsquellen wie Mobilfunk, Tetra, Radar, WLAN, DECT usw. werden bis heute nicht bei den Grenzwerten berücksichtigt, obwohl von Prof. Cherry (beauftragt von der Regierung Neuseelands) bereits 1999 angemahnt, ebenso inzwischen von hunderten weiteren Wissenschaftlern.

Zu den höheren Frequenzen, die bei 5G gesendet werden, aber vor allem der neuen Modulation, gibt es noch keine Studien zu Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzenwelt. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz mahnt daher „zu einem umsichtigen Ausbau“. 5G ist problematischer als alle Vorgänger: Funkstationen alle 100m bis einige 100 Meter senden gebündelte Strahlen. Zusätzlich erfordert die extrem hohe Datenrate unvergleichlich höhere Strahlen-Intensitäten. Eine insgesamt bis zu 100fach höhere Strahlenbelastung ist zu erwarten, ein zuvor nie erreichtes Level, aufgrund der immens höheren Bandbreite und der Tatsache, dass die theoretisch erlaubte Leistungsdichte bislang erst zu 0,7% (Median) "ausgenutzt" wird.

Das Surbtal soll ein gesunder Ort bleiben! Es geht hier NICHT darum, technikfeindlich zu sein! Alle Ortsteile sollten über Glasfaser mit Breitband-Internet versorgt werden. Das mobile Telefonieren sollte im Freien möglich sein. Dies erfordert aber mitnichten den 5G-Ausbau!

«Die Beweislage ist überwältigend, dass elektromagnetische Strahlen gentoxisch sind, dass sie zelluläre Ionen, Neurotransmitter und Neurohormone verändern, mit den Hirn- und Herzsignalen interferieren und Krebs erzeugen.» Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln University Neuseeland.


Klimakiller und Ressourcenvernichtung

Laut dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU, Deutschland) werde der unregulierte digitale Umbau der Gesellschaft die Klima- und Umweltkrise beschleunigen und die planetarischen Leitplanken durchbrechen.

Wenn wir nicht handeln, wird die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) bis 2030 nach konservativer Prognose einen Stromverbrauch haben, der der Produktion von 1‘000 Kraftwerken in der Grösse vom Kernkraftwerk Gösgen entspricht. Ohne Begrenzungen, wie zB. tiefe Strahlengrenzwerte bei Mobilfunkanlagen wird das Datenvolumen explodieren und die ganze ICT-Infrastruktur massiv ausgebaut. Der dadurch verursachte rasante Anstieg des Stromverbrauchs wird nicht gleichzeitig durch erneuerbare Energien gedeckt werden können. Somit wird es nicht möglich sein, Atom, Gas und Kohlekraftwerke abzulösen.